Dienstag, 30. März 2010

Seitenblicke - Was andere Städte in Sachen Rad-Förderung unternehmen...

Hinweise zur Umsetzung von Maßnahmen finden wir bestimmt bei folgenden Seiten im Internet:

Eine Initiative zum City Marketing mit einer Projektdatenbank
http://www.city-marketing-fahrrad.de/

'Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.'
http://www.fahrradfreundlich.nrw.de

Dank an Uwe Hörter für diesen Tipp

Freitag, 26. März 2010

Sprecher trafen sich zum ersten Mal

Soeben trafen sich die Sprecher der IG Fahr Rad zum ersten Mal im kleinen Kreis im Haus Koppelberg. Ein wesentliches Ergebnis ist der Entwurf einer Satzung, mit der später ein Verein gegründet werden kann.
Außerdem wurde beschlossen, beim Frühlingsfest Ende Mai auf dem Marktplatz die ersten Projekte vorzustellen. Ein Stand soll auch den Bürgern Gelegenheit bieten, die weiteren Arbeiten mit zu beeinflussen, indem beispielsweise Unterschriften für Radrouten gesammelt werden. Das nächste Sprecher-Treffen findet am 16.4. statt.

Donnerstag, 25. März 2010

Mobilitätsgarantie für Radfahrer?

Wie jeden Morgen radelt Erna B. aus W. bei K. die 6 km zu ihrem Arbeitplatz in die City. Nach der Hälfte des Weges bemerkt sie am Vorderrad einen Platten - die Weiterfahrt scheint ausgeschlossen - eine verspätete Ankunft unausweichlich. Doch Erna B. bleibt locker. Sie wählt die Service-Nummer der Wipperfürther Radfahrversicherung. Anhand der Handynummer identifiziert die Zentrale den Mobilitätsgarantie-Vertrag von Frau B. Nach kurzer Wartezeit bringt sie ein Taxi rechtzeitig zu ihrem Ziel. Um das defekte Rad kümmert sich im Laufe des Tages ein Service-Techniker. Er bringt ihr das Rad nach der Reparatur zum Arbeitsplatz. So kann Erna B. abends wie gewohnt nach Hause radeln. Bezahlen braucht sie nur die Reparatur. Taxifahrt und Radtransport übernimmt die Wipperfürther Radfahrversicherung.
Unmöglich? - sicher nicht. Wer Lust hat, die Umsetzung dieser Versicherungsidee zumindest mal zu prüfen, melde sich bitte per Kommentar oder Mail bei der IG Fahr Rad Wipperfürth.

Donnerstag, 18. März 2010

Verbesserungen für Alltagsradler und Familien

Ein Grund, bei alltäglichen Fahrten zur Schule, zum Arbeitsplatz oder Erledigungen in der Stadt nicht aufs Rad zu steigen, sind sicher die Gefahren im Straßenverkehr. Der Ausbau von Radwegen als Abhilfe wäre zwar wünschenswert. Kurzfristig ist aber vermutlich nicht mit umfangreichen Verbesserungen der Radwege zu rechnen. Viel einfacher und aussichtsreicher scheint da, die vorhandenen Wege für Alltagsradler zu erschließen. Konkret können wir für die meisten gefährlichen Streckenabschnitte geeignete Alternativen finden. Diese gilt es dann, mittels Karten, Beschilderung oder sonstwie allen Interessierten bekannt zu machen. Kostenlos ist das schon jetzt mittels Online-Kartendienst www.gpsies.com möglich. Diese Seite ermöglicht es jedem Internet-Nutzer, mit wenigen Klicks eine Route in eine Karte zu zeichnen. Eine Anleitung stellen wir schon mal an dieser Stelle in Aussicht.
Wenn aus jedem Dorf und jedem Stadtteil nur einer eine angenehme Alltagsradroute für die Hin- und Rückfahrt zur Wipperfürther City, zu den Schulen oder den großen Arbeitgebern einstellen würde, käme schnell eine erste "Alltagsradkarte Wipperfürth" zusammen.
Wenn diese Routen Anklang fänden, dürfte es gelingen, die schlechten Abschnitte (holpriger Teer, schlechte oder fehlende Schotterung auf Feldwegen) auszubessern, um sie wirklich alltagstauglich zu machen.

Ein Beispiel:
Um die Hochstraße zu umfahren, kann man als Radfahrer vom Kölner Torplatz hinter dem Globus her in die Radiumstraße, dann weiter quer über die Untere Straße und durch die Marktstraße zum Marktplatz fahren. Mit etwas Übung fährt man dort her genauso schnell und wesentlich gefahrloser von West nach Ost, als über die Hochstraße. Geeignete Maßnahmen wären, die Einbahnstraße von Radium- zur Hochstraße für Radfahrer zu öffnen und Schilder aufzustellen.

Weitere Vorschläge willkommen - hier oder gleich unter www.gpsies.com, Suche nach Ort "Wipperfürth", Name "Alltagsradroute". Viel Spaß beim Kartieren und Kommentieren.

Mittwoch, 17. März 2010

Vorschläge Hanse- und Frühlingsmarkt

- Codierung von Fahrrädern durch die Polizei
- Ausstellung von Velomobilen (Alleweder, Go-one, ...)
- Stand des ADFC
- Fahrrad-Anhänger für den (Kinder)-Transport (Weber, Chariot, Croozer, Blue Bird, ...)

Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise

Ich fände es sinnvoll zunächst 4 Arbeitskreise innerhalb der IG Fahr Rad zu bilden:
1. Genussradler
2. Alltagsradler
3. Mountainbiker
4. Rennradler

Diese 4 Arbeitskreise würden dann Arbeitsschwerpunkte innerhalb ihrer
Arbeitskreise bilden.

Begründung der oben genannten Einteilung:

Gemeinsames Ziel aller Radfahrer in Wipperfürth ist es die Region
Wipperfürth zur fahrradfreundlichsten Region östlich des Rheines zu
gestalten ;-)!

Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird dann angenommen, wenn
meine Bedürfnisse als Radler berücksichtigt werden und ich mich als
Radfahrer "wohl" fühle. Die Interessen der 4 oben genannten
Fahrradfahrer-Typen sind teilweise (leider) entgegengesetzt (siehe
Diskussion über den Belag des Fahrradweges auf dem alten Bahndamm!).

Um nicht in endlose Diskussionen zu verfallen, formuliert zunächst jeder
Arbeistkreis (Radlertyp) seine eigenen Bedürfnisse und schaut wie diese
Bedürfnisse in Wipperfürth möglichst kostenneutral umgesetzt werden
können.

Hierzu vielleicht ein Beispiel:
Jeder Arbeitskreis zeichnet z.B. ausgewählte Routen als GPS-Track auf
und stellt diese zur Verfügung (evtl. kann eine Fahrradkarte
"Wipperfürth" mit verschiedenfarbig markierten Strecken erstellt
werden). Jeder der oben genannten Fahrradfahrer-Typen wird z.B. um von A
nach B zu kommen, eine andere Strecke wählen, da die Bedürfnisse
verschieden sind.

Innerhalb der Arbeitskreise würden sich schnell "Gleichgesinnte"
treffen. Gemeinsame Touren (z.B. Ausprobieren einer neuen Strecke,...)
ließen sich leicht organisieren. Die Termine der Touren könnten
veröffentlicht werden und weitere Interessierte kommen hinzu.

Jeder Arbeitskreis wählt einen AK-Sprecher, der das Sprecherteam unterstützt.


Montag, 15. März 2010

Alltagsradrouten zwischen Stadtkern und den Dörfern kartieren

Wer gelegentlich von den Dörfern in die Stadt und zurück radelt, fährt vermutlich über die Straßen, die er auch vom Auto her kennt. Steigungen im starken und / oder schnellen Verkehr zu fahren, ist aber zumindest stressig, wenn nicht gar hochgefährlich. Ein Ziel der IG Fahr Rad könnte deshalb sein, gefahrlose Radrouten zu suchen und zu veröffentlichen.
Auf http://www.gpsies.com ist der Anfang gemacht: Mit Streckensuche nach Ort "Wipperfürth" und Name "Alltagsradroute" findet man die ersten Streckenvorschläge, mit denen man Steigungen im starken Verkehr vermeiden kann.

Sonntag, 14. März 2010

Näheres zum Info-Abend, mit dem die IG Fahr Rad begonnen hat, ist nachzulesen in folgendem Artikel in der Rundschau: Keine fahrradfreundliche Stadt, Kölnische Rundschau, 24.2.2010.

Willkommen bei der IG Fahr Rad, Wipperfürth

Hallo liebe Fahrrad-Begeisterte in und um Wipperfürth,
die IG Fahr Rad tritt an, das Radfahren in Alltag, Sport und Freizeit in und um Wipperfürth zu fördern. Verkehrsführung, Topologie, Wetter und andere Umstände machen es hier selbst begeisterten Radfahrern nicht gerade leicht, zum Rad als Verkehrsmittel zu greifen. Den Regen werden wir nicht abstellen, Berge nicht abtragen können. Auch lässt die Kassenlage keine großen Investitionen zu.

Aber gerade die Vielfalt und -zahl von Hemmnissen beim hiesigen Radverkehr macht es einfach, durch kleine Maßnahmen wirksame Verbesserungen zu erzielen.

Wir laden Sie hier ein, die Arbeit der IG Fahr Rad zu verfolgen, zu kommentieren und zu unterstützen. Begleiten Sie uns auf unserem Weg in eine umweltschonendere, gesundheitsfördernde und lebenswerte Zukunft des Verkehrs in Wipperfürth.

Viele Grüße

Ihre IG Fahr Rad in Wipperfürth