Wer gelegentlich von den Dörfern in die Stadt und zurück radelt, fährt vermutlich über die Straßen, die er auch vom Auto her kennt. Steigungen im starken und / oder schnellen Verkehr zu fahren, ist aber zumindest stressig, wenn nicht gar hochgefährlich. Ein Ziel der IG Fahr Rad könnte deshalb sein, gefahrlose Radrouten zu suchen und zu veröffentlichen.
Auf http://www.gpsies.com ist der Anfang gemacht: Mit Streckensuche nach Ort "Wipperfürth" und Name "Alltagsradroute" findet man die ersten Streckenvorschläge, mit denen man Steigungen im starken Verkehr vermeiden kann.
Montag, 15. März 2010
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Alternative Strecken aufzuzeigen ist eine gute Idee,
AntwortenLöschenleider sind sie oftmals länger und noch steiler.
Allerding teile ich nicht die Meinung, dass die Benutzung von Fahrbahnen hochgefährlich sei. Gibt es Zahlen, wieviele Radfahrer auf besagten Strecken im Längsverkehr verunfallten? Beim gelegentlichen Durchblättern des Presseportals der Polizei sind mir solche Unfälle noch nie aufgefallen. Die aufwärts führende Fahrspur sollte allerdings hinreichend breit sein um Autofahrer nicht zum Überholen mit zu geringem Abstand zu ermuntern oder so schmal, dass ein richtiger Fahrspurwechsel unvermeidbar ist.
Im letzten Jahr bin ich unbeabsichtigt mit der gesammten Familie die B55 von Steinenbrück nach Heiligenhaus hinaufgeradelt, da wir den Abzweig zur Nebenstrecke verpasst hatten. Die Strasse hat dort bergauf 2 recht breite Fahrspuren. Noch nie bin ich / sind wir im Bergischen umsichtiger und mit mehr Abstand überholt worden, als auf diesem Streckenabschnitt. Leider war es laut und staubig ...
Ich wünsche Euch aber viel Erfolg und unterstütze Euer Anliegen!
ciao
Holger
Vielen Dank für deinen Kommentar. Die Nähe von Auto- und Radverkehr führt hoffentlich nicht allzu häufig zu Unfällen. Aber aus meiner Kindheit sind mir die häufigen Überholmanöver mit zu geringem Abstand noch sehr negativ in Erinnerung geblieben und auf der Auftaktveranstaltung gab es auch schon mehrere Beiträge zu solchen Gefahrenabschnitten. Von daher bin ich zuversichtlich, dass einige Radler dankbar solche Umgehungsstrecken annehmen. Ich persönlich finde, die höhere Sicherheit und Erholungswert der mir bekannten Ausweichrouten ist ein paar hundert Meter mehr Entfernung allemal wert :-)
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